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Information der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Bangkok, vom 14.3.2020 zum Ausbruch des SARS-CoV2-Virus.

Foto: Pixabay

Liebe Landsleute,

die Weltgesundheitsorganisation hat am 11. März den Ausbruch des SARS-CoV2 – Virus zur Pandemie erklärt. Schon zuvor hat die Ausbreitung des Virus zu weltweiten Einschränkungen des Reiseverkehrs und des öffentlichen Lebens geführt. Mit dem Ausbruch der Pandemie hat sich diese Entwicklung in den vergangenen 72 Stunden stark beschleunigt. Viele Länder haben Grenzkontrollen veranlasst oder verstärkt, Visums- und Quarantänepflichten eingeführt oder Grenzen bereits ganz geschlossen. Viele Wege zurück nach Deutschland sind im Begriff, sich zu schließen oder sind gar bereits versperrt.

Weltweit trägt die Regierungen die Sorge, dass die jeweiligen Gesundheitssysteme einer schweren Epidemie nicht gewachsen sein könnten. Auch Thailand, das bisher von einem schweren Ausbruch verschont geblieben ist, bereitet sich seit Monaten vor und hat erst in den letzten Tagen die Einreisevorschriften deutlich verschärft.

Die Situation – die Bundeskanzlerin hat dies mehrfach betont – ist außerordentlich ernst und wir stehen vor einer Bewährungsprobe, deren Ausmaß wir erst langsam erkennen. Ich möchte Sie daher bitten, sich mit den Konsequenzen einer länger dauernden Krise für Ihre persönliche Lage auseinanderzusetzen. Das gilt insbesondere für den Fall, dass das Reisen zwischen Thailand und Deutschland kaum noch möglich sein sollte und die Gesundheitssysteme sowohl in Deutschland als auch in Thailand angesichts stark steigender Patientenzahlen sehr stark belastet sind.

Das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bieten auf Ihren Webseiten umfangreiche Informationen und Verhaltenshinweise an. Zudem hat auch das thailändische Ministry of Public Health detaillierte Informationen – auch in englischer Sprache – bereitgestellt. Folgen Sie den Empfehlungen und halten Sie sich auf dem Laufenden. Nehmen Sie sich bitte auch die Zeit, Ihren Krankenversicherungsschutz zu überprüfen und die medizinische Versorgung in Ihrer Umgebung zu erkunden.

In dieser krisenhaften Situation ist es Aufgabe der Botschaft, sich auf den konsularischen Schutz unserer Mitbürger zu konzentrieren. Daran arbeiten wir mit aller Kraft – wir müssen deswegen aber auch Aufgaben und Dienstleistungen, die derzeit weniger wichtig sind als der Schutz unserer Mitbürger, zurückstellen. Wir bleiben für Sie geöffnet, ich bitte Sie aber, auf nicht eilige und entbehrliche Vorsprachen zu verzichten. Sie helfen damit denjenigen, die dringend Hilfe benötigen. Ich bitte Sie auch um Ihr Verständnis, dass wir zum Schutz der Arbeitsfähigkeit der Botschaft unsere Außenkontakte reduzieren und unsere Zugangskontrollen intensivieren müssen.

Wie werden Sie über unsere Webseite (insbesondere über die Reisehinweise), die sozialen Medien – Twitter, Facebook – oder auch weitere Landsleutebriefe regelmäßig und zeitnah über neue Entwicklungen informieren. Bitte weisen Sie Freunde und Bekannte auf die Möglichkeit einer Registrierung in unserer Krisenvorsorgeliste hin und geben Sie dieses Schreiben auch gerne weiter.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit. Sie schützen damit sich selbst und Ihre Familie. Je langsamer sich das Virus ausbreitet, desto mehr kann für die gesundheitlich besonders Betroffenen gesorgt werden.

 

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