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Pattaya will nicht untergehen

PattayaFoto: TIP-Archiv

Die Stadtverwaltung von Pattaya plant, das neue Kabinett um ein Budget in Höhe von 665 Millionen Baht zu ersuchen, mit dem Hochwasserschutzprojekte finanziert werden sollen. Ein einheitliches Projekt dieser Art wurde zwar geplant, ist bislang aber nie verwirklicht worden.

„Pattaya sollte im Mittelpunkt des Vorzeigeprojekts Eastern Economic Corridor (EEC) der Regierung stehen, aber die Stadt leidet unter chronischen Überschwemmungen, die dringend behoben werden müssen“, sagte Pattayas Bürgermeister Sonthaya Khunpluem.

„Wenn dies gelingt, ist Pattaya City vor dem Abfließen von Regenwasser an der Ostseite geschützt, das während der Regenzeit immer wieder in die Innenstadt eindringt und dem Tourismus und den Unternehmen der Stadt Schaden zufügen“, sagte er.

Die Stadt will an der Soi Khao Noi ein großes Reservoir für elf Milliarden Kubikmeter Wasser und acht Wasserpumpstationen bauen, die Wasser mit 1,5 Millionen Kubikmeter pro Sekunde abpumpen können. Das Geld soll auch für ein 1,5 Kilometer langes Rohr aus Polyethylen entlang der Straße neben den Eisenbahnschienen ausgegeben werden.

Zusammen mit der Ausbaggerung und Erneuerung der Stadtkanäle wurde dieses System so konzipiert, dass das Wasser ins Meer geleitet wird. Ein Wassertunnel, der von der Ostseite über die Pattaya Central Road bis zum Meer führt, wurde hinterfragt. Das Budget deckt laut Sonthaya möglicherweise nicht beide Vorschläge ab.

Die Innenstadt von Pattaya liegt tief und ist daher besonders anfällig für Überschwemmungen.

Während der Regenzeit, wenn die Flut hoch ist und die Überschwemmungen häufig sind, schwillt das Wasser in den Sois an, weil der Stadt ein modernes Abwassersystem fehlt, um das Regenwasser ins Meer zu transportieren.

Die natürlichen Wasserstraßen der Stadt, die Kanäle, bieten wenig Hilfe, da die meisten von ihnen mit Sedimenten verstopft sind, falls sie nicht sogar vollständig durch die vielen Gebäude blockiert sind, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Bei diesen verstopften Kanälen handelt es sich um eine ganze Reihe: Khlong Na Kleau, Khlong Nong Yai, Khlong Nok Yang, Khlong Suea Phaeo, Khlong Pattaya Tai und Khlong Krathong Rai.

Das Abwassersystem in Pattaya wurde vor langer Zeit gebaut und ist nicht in der Lage, das in die Stadt fließende Wasservolumen zu handhaben, sagte Sonthaya.

Es gibt bereits sechs Wasserpumpstationen und ein Wassereinzugsgebiet von 21 Rai, aber diese sind zu dieser Jahreszeit überfordert, fügte er hinzu.

Nachdem Pattaya das Innenministerium von der Bedeutung des zurückgestellten Projekts zur Verhütung von Überschwemmungen in der EEC überzeugt hatte, wurde die Behörde für öffentliche Arbeiten und Stadtplanung mit der Wiederaufnahme des Projekts betraut, sagte Sonthaya.

Die Behörde hat die Stadtverwaltung von Pattaya aufgefordert, sich an der Ausarbeitung eines neuen Plans für die Umsetzung des Projekts zu beteiligen, welche voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. Während des Wartens plant die Stadt das Ausbaggern der Kanäle und das Säubern von Abflüssen zu beschleunigen, was mit Hilfe von Strafgefangenen geschehen wird. Die Insassen von Gefängnissen sollen Arbeiten übernehmen, die sonst niemand machen will.

Außerdem werden eine Reihe neuer mobiler Wasserpumpen und weitere Sandsäcke angeschafft, während nach Angaben des Bürgermeisters spezielle Hochwasserschutzteams für Notfälle gebildet werden.

Die Stadt hat begonnen, die Entwässerungskapazität ihrer Kanäle zu verbessern, indem sie viele von ihnen verbreiterte. Khlong Puek Phlap zum Beispiel wurde von drei auf vier Meter Breite vergrößert, nachdem die Stadt illegale Bewohner von den Ufern vertrieben hatte.

Etwa 20 Stellen sind in Pattaya als hochwassergefährdete Gebiete ausgewiesen worden, um einen optimalen Ressourceneinsatz zu gewährleisten. Zu ihnen gehören Soi Nong Ket Yai, Talat Kao Naklua, Khlong Puek Phlap, Soi Nong Yai, Sukhumvit Road (in Süd-Pattaya), Soi Buakhao, Liap Thang Rot Fai Road, Talat Nam Si Phak, Pattaya Third Road, Sai Liap Chai Hat Road, Soi Taengmo, Soi Diana Inn und Wat Thamma Samakkhi.

Für diese hochwassergefährdeten Gebiete, so Sonthaya, habe der Stadtrat kürzlich ein Budget von 218 Millionen genehmigt, um zehn Präventionsprojekte zu finanzieren, die in spätestens einem Jahr fertiggestellt seien.

Der Stadtrat wird daher einige Projekte beschleunigen, die sofort umgesetzt werden können, beispielsweise die Anschaffung neuer Wasserpumpen.

Übersetzung eines englischsprachigen Artikels aus der Bangkok Post.
Erschienen in der TIP-Ausgabe 2019-8.
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